„Expanded-Pupil“-Technologie

Vision Engineering hält Weltpatente für optische Technologien, die die Optik- und Ergonomieleistung herkömmlicher binokularer Mikroskope verbessern.

Seit der Erfindung des Mikroskops um 1590 gab es zahlreiche technologische Fortschritte beim Design lichtoptischer Mikroskope. Ein Element blieb jedoch stets gleich - die Okulare.

Ein Hauptproblem von binokularen Mikroskopen besteht darin, dass Nutzer ihre Augen sehr exakt an den schmalen Lichtstrahlen ausrichten müssen, die aus dem Okulartubus austreten.

Der Nutzer muss eine starre Kopfhaltung bewahren. Dies führt zu Ermüdung und Unbequemlichkeit. Das intensive Licht, das durch das Okular strömt, verursacht zudem eine Kontraktion der Pupillen. Die fortlaufende Kontraktion und Erweiterung der Pupillen ist die Hauptursache für eine Ermüdung und Überanspruchung der Augen. Was ist die Lösung?

Die Lösung: „Expanded-Pupil“-Mikroskopokulare

Mit den patentierten „Expanded-Pupil“-Okularen von Vision Engineering müssen Anwender ihre Augen nicht mehr exakt an den Okularen ausrichten. Sie können sich sogar (bis zu 38 mm) vom Mikroskop zurücklehnen und trotzdem das Bild betrachten.

Diese Bewegungsfreiheit reduziert Nacken- und Rückenschmerzen, so dass die Arbeit am Mikroskop ergonomischer, effizienter und viel bequemer wird. Durch den größeren Abstand zwischen Augen und Okularen kann zudem Umgebungslicht in die Augen dringen. Dies erlaubt eine natürliche Betrachtung des Objekts.

  • Erstklassige Ergonomie für dauerhaften Komfort
  • Entlastung der Augen und Bewegungsfreiheit des Kopfes
  • Nutzer können eine Brille tragen

Verbesserte Ergonomie bei der Mikroskoparbeit

Bei der Betrachtung eines Gegenstands durch ein Mikroskop tritt das Bild, das man sieht, durch die Okulare des Mikroskops aus. „Expanded-Pupil“-Technologie erweitert das optische Bild, das aus den Okularen austritt.

Herkömmliche Okulare

Das Diagramm zeigt den Standard-Lichtstrom von Okularen

Enge, hochkonzentrierte Lichtpfade herkömmlicher Okulare

Normalerweise führt eine geringfügige Kopf- oder eine Augenbewegung dazu, dass der Betrachter das Bild aus den Augen verliert.

„Expanded-Pupil“-Optik

Das Diagramm zeigt den Lichtpfad bei Okularen mit „Expanded-Pupil“-Technologie

Dank breiter, weniger konzentrierter Lichtströme kann der Betrachter einen größeren Abstand von den Okularen halten.

Das aus den Okularen austretende Licht ist 10 Mal breiter als bei herkömmlichen Okularen. So müssen Nutzer ihre Augen nicht präzise an den Okularen ausrichten.

Okulare mit „Expanded-Pupil“-Technologie

Mit der „Expanded-Pupil“-Optik müssen Nutzer ihre Augen nicht mehr exakt an der Mitte jedes Okulars ausrichten. So können sie eine bequemere Arbeitsposition einnehmen.

„Expanded-Pupil“-Okulare gewähren dem Nutzer auch eine größere Bewegungsfreiheit des Kopfes und reduzieren so Ermüdungserscheinungen. Gleichzeitig wird der Abstand zwischen den Augen des Nutzers und dem Okular um das Vierfache erhöht.

Aber wie funktioniert es?

Den Kern der patentierten „Expanded-Pupil“-Technologie von Vision Engineering bildet eine rotierende Multilinsen-Scheibe.

„Expanded-Pupil“-Technologie mit Multilinsen-Optik ISIS
Rotierende Multilinsen-Scheibe
Sechseckige Linsenbaugruppe
mehr als 3,5 Mio. Einzellinsen

Auf der Scheibenoberfläche sind mehr als 3,5 Mio. einzelne Linsen (so genannte „Lentikel“) angeordnet, die als unabhängige, bilderzeugende Oberflächen fungieren. Jede einzelne Linse hat einen Durchmesser von wenigen Mikrometern (1 Mikrometer = 0,001 mm).

Die Multilinsen-Scheibe dreht sich mit hoher Geschwindigkeit und verschmilzt so die Millionen einzelner optischer Pfade zu einem aberrationsfreien Bild von höchster Schärfe.

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