Qualitätssteigerung bei Fahrzeugkomponenten

Thermoplastic Systems Engineering Limited (TSE), Hersteller von Spritzgussformteilen für die Automobilindustrie, kann nachweisen, dass seine Umspritzteile unter Einhaltung strengster Toleranzwerte hergestellt werden.

Funktionsreiche Komponenten lassen sich mit einem CMM-Messsystem nur schwer messen, mit einem berührungslosen optischen 2-Achsen Messgerät Kestrel kann TSE jedoch nachweisen, dass in seinen Fertigungsprozessen genaue Formteile hergestellt werden.

Thermoplastic Systems Engineering Limited (TSE)

Thermoplastic Systems Engineering Limited (TSE), mit seiner Hauptniederlassung in Suffolk, England, stellt eine umfassende Palette an Spritzguss- und Umspritz-Kunststoffkomponenten her. Das Unternehmen versorgt vornehmlich die Automobil- und Luftfahrtindustrie und bietet mit der Herstellung von funktionsreichen Kunststoffformteilen mit engen Toleranzen einen umfassenden Service.

Bei der Herstellung verwendet TSE die ganze Palette an Hochleistungs- und technischen Polymeren sowie thermoplastischen Elastomeren. Fortschrittliche Werkstoffe, Technologie und geplante Entwicklungsprogramme werden eingeführt, um eine Optimierung der Komponententeile zu erzielen.

Die Entwicklungsprogramme bestehen aus mehreren Phasen, einschließlich einer Anwendung rechnergestützter Strom- und Kühlsimulationen während der Werkzeugkonstruktion für eine Vorausberechnung von Beanspruchung und Deformierung. Dies, wie auch andere spezialisierte Phasen des Fertigungsprozesses, sind Bestandteile des umfassenden Services, den TSE seinen Kunden bietet.

Genauigkeit ist ein Grundelement des Fertigungsprozesses für den Drosselsensor

Einer der Spezialbereiche von TSE ist die Inserttechnik. Inserttechnik ermöglicht das Einfügen von Metallstanzteilen oder Drehteilen in die komplexe Geometrie der Kunststoffformen. So können Leiterbahnen, Federn oder Lagerflächen zu einer einzigen Multifunktionskomponente zusammengeschlossen werden.

Eine primäre Komponente, die TSE mit Hilfe der Inserttechnik herstellt, ist ein Sensor, der an ein Gaspedal angebracht wird. Dazu wird Sensortechnologie anstelle herkömmlicher Kabel verwendet. Das Formteil verfügt über eine eingesetzte Leiterplatte, die Bewegungen erfasst. Wenn eine lineare Bewegung erfasst wird, öffnet es die Klappen an den Drosselventilen des Motors.

TSE-Sensor
Als sich der Drosselsensor noch in der Anfangsphase seiner Herstellung befand, vermutete der Kunde zunächst eine Diskrepanz in der Maßhaltigkeit. Dies war auf den Widerstand zurückzuführen, wenn das Drosselsensorsubstrat mit dem weißen, linearen Drosselschieber zusammengeführt wurde. Die Zusammenführung der beiden Komponenten sollte reibungslos und geschmeidig ablaufen, was jedoch durch den Widerstand verhindert wurde.

Nach Prüfung der Abmaße mittels eines Kontaktmesssystems mutmaßte der Kunde, die Diskrepanz sei auf die Ungenauigkeit der Beugung zurückzuführen.

Angesichts der Abmessungen und der komplexen Beschaffenheit der vergoldeten Nickelschenkel war es nicht verwunderlich, dass der Sensor am Kontaktmesssystem widersprüchliche Ergebnisse ermittelte.

Nach Überprüfung der Anregungen des Kunden erkannte TSE, dass die Ungenauigkeiten, die zum Widerstand des Schiebers führten, einen vollkommen anderen Grund hatten.

Im Rahmen des Fertigungsprozesses des Drosselsensors verschickte der Kunde die Komponenten, um sie mit Kohlenstofftinte bedrucken zu lassen. Dieser Prozess schloss eine Aushärtungszeit der Tinte von 12 bis 16 Stunden bei 220° C ein. Während dieser Aushärtung erfolgte jedoch eine Ausdehnung der Tinte, was zu einer Steigerung ihrer Dicke führte, die wiederum den Widerstand des Schiebers auf dem Drosselsubstrat verursachte.

Es war die Genauigkeit des berührungslosen Messsystems von Vision Engineering, die es TSE ermöglichte, seinem Kunden nachzuweisen, das der Widerstand auf die ausgedehnte Tinte und nicht eine etwaige Herstellung des Umspritzteils außerhalb des Toleranzbereichs zurückzuführen war.

Das Kestrel wiederholt und reproduziert Messungen genau

TSE-Techniker

Peter Neille, Kaufmännischer und Technischer Leiter, erklärt, wie das 2-Achsen Messmikroskop Kestrel von Vision Engineering sich als mehr als nur eine Investition erwiesen hat.

„Das Kestrel verlieh unseren Technikern die Fähigkeit, Messungen von Messpunkten an Spritzguss- und Umspritzformteilen aus Kunststoff genau zu wiederholen und zu reproduzieren. Die Genauigkeit und Bedienerfreundlichkeit des Systems Kestrel ermöglichen es unseren Technikern, Messungen schnell und einfach vorzunehmen.

„Funktionsreiche Komponenten können oft nicht mit einem CMM-Messsystem gemessen werden, da die Funktionen sehr kompliziert sind, sodass eine genaue, nachhaltige Wiederholbarkeit schwer zu erzielen ist. „Das berührungslose Messsystem Kestrel stellte jedoch konsistent genaue Messungen bereit, und mit seiner Hilfe konnten wir unseren Kunden vorführen, dass unsere Chargen der in Auftrag gegebenen Spritzguss- und Umspritzformteile innerhalb der Toleranzwerte hergestellt wurden.“

Empfehlenswerte produkte

Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an unter +49 (0)8141 401670

Copyright © 2015 Vision Engineering Ltd | Sitemap | Datenschutz | Nutzungsbedingungen | Impressum Website feedback

Diese Website verwendet Cookies, um Ihren Besuch effizienter und benutzerfreundlicher zu machen.
Erfahren Sie, was Cookies sind und wie diese zu verwalten sind unter AboutCookies.org