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Fallstudien

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Qualität aus Norddeutschland


Erka Leiterplatten investiert in hochmodernes Inspektionssystem von Vision Engineering

Der Leiterplatteneinkauf ist bekanntlich Vertrauenssache - nicht immer ist nämlich auf den ersten Blick ersichtlich, ob eine Schaltung oder Baugruppe fehlerhaft ist oder nicht. Zwar werden alle Schaltungen in der Regel durch den Hersteller vor der Auslieferung an den Kunden nochmals überprüft, allerdings lassen sich gerade in Hinblick auf Qualität und Service gewisse Unterschiede zwischen den einzelnen Lieferanten nicht leugnen. Insbesondere bei preisgünstigen Schaltungen aus Billiglohnländern kann sich schon mal der eine oder andere Fehler einschleichen. Erka Leiterplatten verfolgt deshalb eine konsequente Qualitätsstrategie: Alle Schaltungen und Baugruppen werden vor dem Versand nochmals überprüft. Ein Gutteil der Investitionen fließt deshalb in die Qualitätssicherung. Neueste Errungenschaft des in Norderstedt vor den Toten Hamburgs angesiedelten Leiterplatten-dienstleister ist ein hochmodernes Inspektionssystem von Vision. Damit lassen sich z.B. Lötstellen dreidimensional analysieren.

Viele Leiterplattenanwender stehen heute vor einem großen Problem: An der Elektronikfertigung sind in der Regel eine Vielzahl von externen Partnern und Fertigungsdienstleistern beteiligt.

Das fängt bei der Entwicklung und dem Layout an, geht über die Leiterplattenfertigung bis hin zur Bestückung und Montage. Da ist es natürlich nicht immer leicht der Überblick zu wahren. Treten zum Beispiel Fehler auf, ist es mitunter schwer den richtigen Ansprechpartner in der Wertschöpfungskette zu finden. Es ist deshalb durchaus sinnvoll, sich einen kompetenten Partner zu angeln, der nicht nur einzelne Komponenten liefern kann, sondern in Eigenregie die komplette Baugruppenfertigung organisiert. Dies hat den unschätzbaren Vorteil, dass die Verantwortlichkeiten eindeutig definiert sind und „alles aus einem Guss“ geliefert wird. Der Kunde muss sich um nichts mehr kümmern. Genau dies ist die Spezialität von Erka Leiterplatten.

Das in Norderstedt vor den Toren Hamburgs ansässige Unternehmen bietet seinen Kunden eine breite Palette an Dienstleistungen rund um die Leiterplatten- und Baugruppenfertigung an. So liefern die Norddeutschen nicht nur Schaltungen aller Art und in allen Losgrößen, bei Bedarf greift der Erka-Service schon in der Layoutphase. Für Kunden, die die Layoutherstellung generell oder temporär outsourcen möchten, bietet Erka beispielsweise einen eigenen Layoutservice an. Vom Schaltplan, Fotoplot, oder diirekt von der Originalplatine werden alle fertigungsrelevanten Datensätze erstellt. Sollten die Leiterplatten-Daten bereits vorliegen, werden die jeweiligen Datensätze in der Arbeitsvorbereitung nochmals auf ihre Plausibilität und Vollständigkeit hin überprüft. Der Design-Rule-Check liefert dabei Hinweise, ob die Platinen überhaupt in der gewünschten Form fertigbar und anschließend auch noch testbar sind. In enger Absprache mit dem Kunden wird das Layout entsprechend angepasst und so eine möglichst kostengünstige und fehlerfreie Fertigung sichergestellt. Das 1960 gegründete Unternehmen kann in dieser Hinsicht auf einen überaus reichen Erfahrungsschatz verweisen. Bis 1999 hat Erka nämlich noch selbst Leiterplatten produziert und wies deshalb um die Möglichkeiten aber auch um die Limitierungen der einzelnen Fertigungsprozesse. In dieser Beziehung sind die Norddeutschen mit allen Wassern gewaschen. Dieses Know-How unterscheidet das Unternehmen maßgeblich von den klassischen Leiterplatten-Brokern, die erfahrungsgemäß nicht immer über eine fundierte Fertigungskompetenz verfügen. Produzieren lässt der Dienstleister bei ausgewählten und geprüften Partnern meist in Europa und Asien. Je nach Anforderung, Produkt, Menge, Liefertermin und Zertifizierung wählt Erka Leiterplatten die geeignete Produktionsstätte aus. Durch diese Flexibilität können die Kundenwünsche optimal umgesetzt werden. Nicht ohne Stolz verweist Erka z.B. darauf, dass die Terminsicherung bei 93% liegt – ein sehr guter Wert, der nur von sehr wenigen Leiterplattenherstellern erreicht wird.

Daraus erklärt sich auch der Erfolg des Unternehmens. Schon seit Jahren ist Erka Leiterplatten beispielsweise ein anerkannter Lieferant für die Automobilindustrie. Das wissen auch die ganz Großen in der Branche zu schätzen: So hat Erka bereits mehrere Leiterplattentypen für den Maybach geliefert - DaimlerChryslers Luxusflagschiff.

Qualität zu garantieren, zu realisieren und permanent zu optimieren, erfordert speziell bei der Kontrolle räumlich getrennter Produktionen eine große Sorgfalt. Erka Leiterplatten hat deshalb schon vor einiger Zeit ein umfangreiches Qualitätshandbuch erstellt, in dem die internen Abläufe, der technische Support und die Auswahl der jeweiligen Lieferanten eindeutig definiert sind. Selbstverständlich ist das Untenehmen gemäß DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Dank dieser strengen Regeln konnte die Fehlerquote weiter gesenkt werden. Es gehört zu Erkas Qualitätspolitik, dass jede Schaltung vor Auslieferung an den Kunden nochmals geprüft wird. Beispielswiese mit dem neuen Inspektionssystem LYNX von Vision Engineering. Das okularlose Stereo-Zoom-Mikroskop erlaubt in Kombination mit einer Kameraoptik und der entsprechenden Archivierungssoftware eine lückenlose Dokumentation aller gefundenen Fehler und ermöglicht so ein anschauliches Feedback zur jeweiligen Fertigungsstätte. Ideal geeignet ist das Mikroskop mit bis zu 40-facher Vergrößerung insbesondere für die Lötstelleninspektion. Das System verfügt über eine spezielle Winkeloptik, die eine 360° Rundumbetrachtung des Objektes ermöglicht. Damit kann dann fast schon unter die Bauelemente geblickt werden.