Automotive (Automobilindustrie)

Die Produktionsentwicklung in der Automobilindustrie neigt dazu, spezifische Teile- und Komponentenentwicklungen an Subunternehmer auszulagern, sodass sie für die Endmontage fertig sind. Diese Komponenten unterliegen einer sehr strengen Qualitätskontrolle, die vom Lieferanten gewährleistet werden muss.

In der Zulieferindustrie für die Automobilbranche herrscht enormer Druck, wettbewerbsfähige Preise zu halten, aber gleichzeitig mit neuen, eindrucksvollen Innovationen aufzuwarten. So stehen diese Unternehmen vor einem großen Problem: Sie müssen sicherstellen, dass sie die geforderten Qualitätsstandards auch wirklich einhalten. Da Produktfehler sehr kostspielig sein können, ist gutes Qualitätsmanagement unabdingbar.

Rückrufe sind nicht nur äußerst teuer, sondern sie können auch dem Ruf einer Marke schaden. Die Wiederherstellung des guten Rufs durch vertrauensbildende Maßnahmen – sollte dies überhaupt möglich sein – verursacht zusätzliche Kosten. Es ist daher wichtig, dass Produkt gleich beim ersten Mal einwandfrei herzustellen.

Inspektion, Montage und Messungen an den relevanten Komponenten sind unentbehrliche Elemente eines umfassenden Systems zum Qualitätsmanagement. Und genau an diesem wichtigen Punkt ist Vision Engineering zur Stelle.

Stichpunkte:

  • Unterlieferanten
  • Qualitätskontrolle
  • Montagekontrolle
  • Manuelle Messung
  • Okularloses Mikroskop

Anwendungsbeispiele:

  • Validierung von automatischen Inspektionssystemen
  • Stichprobenprüfung
  • Anlauf der Fertigungseinrichtung
  • Wareneingangskontrolle
  • Montage unter Vergrößerung
  • Berührungslose Messtechnik
  • Messen von Crimp-Verbindungen
  • Vermessung von Drehwerkzeugen
  • Werkzeugvermessung
  • Baugruppeninspektion
  • Schweißnahttiefenmessung
  • Vermessung von Steckergehäusen
  • Entgraten von Bauteilen
  • Vermessung von Verschlüssen
  • Maschinenteile – Ventile, Dichtungen, Lager
  • Gussteile – Aufhängung, Motoren
  • Fertigung – Lenkung, Federung
  • Prototypen – F&E, Modell, Motorsport, F1

Prüfung von Bauteilen und Baugruppen

Prüfung von Bauteilen und Baugruppen

Die visuelle Prüfung zur frühzeitigen Identifizierung von Problembereichen spart über alle Fertigungsprozesse hinweg zusätzliche Kosten.

Mit den okularlosen Video-Inspektionssystemen Mantis und Lynx können Bediener ergonomischer und konzentrierter arbeiten. Sie ermüden nicht so schnell, wie bei der Arbeit mit einem herkömmlichen Mikroskop, so dass Fehler und Ungenauigkeiten weitgehend ausgeschlossen werden.

Aufgrund des äußerst hohen Bauteildurchsatzes werden zunehmend automatische Inspektionssysteme (AOI) eingesetzt. Diese Systeme müssen aber geprüft und verifiziert werden. In dieser Hinsicht heben sich die okularlosen Mikroskope Mantis und Lynx von der Masse ab, denn sie nutzen das beste Erkennungssystem überhaupt – das menschliche Gehirn.

Das okularlose Lynx Stereozoom-Mikroskop, das um eine einzigartige 360° Winkeloptik erweitert werden kann, erlaubt die äußerst detailgenaue Inspektion von Problembereichen – in bislang unerreichter Qualität. Die Rückverfolgbarkeit und der Zugriff auf die Ergebnisse über mehrere Standorte hinweg, werden durch Imaging- und Dokumentationssoftwareerweiterungen ermöglicht. Dies kann die Identifizierung der Bereiche erleichtern, in der Fehler in den Fertigungsprozess eingedrungen sind.

Fehlerfreie Montage unter Vergrößerung

Fehlerfreie Montage unter Vergrößerung

Um Bauteile zuverlässig und fehlerfrei unter Vergrößerung montieren zu können, ist die einwandfreie Hand-Augen-Koordination des Bedieners unabdingbar. Je besser ein Vergrößerungssystem den Bediener unterstützt, desto müheloser wird der gewünschte Qualitätsstandard erreicht.

Die okularlose Mikroskoptechnologie von Vision Engineering verbindet die Ergonomievorzüge von Kamerasystemen mit der sicheren Koordination, die nur Stereosmikroskope bieten.

Auch wenn Videosysteme und digitale Mikroskope, wie das EVO Cam II ihre Vorteile haben – ihre Stärke liegt in ihrer Dokumentationsfähigkeit. Sie liefern dem Nutzer keine räumlichen Informationen, wie es okularlose Mikroskope wie das Mantis und Lynx tun.

Präzise Messungen an Bauteilen

Präzise Messungen an Bauteilen

Für die Erstbemusterung, die Stichprobenkontrolle und die Inbetriebnahme der Produktionsanlagen ist die genaue Einzelmessung eine genaue, schnelle und kostengünstige Methode. Es gibt praktisch keine Setup- und Programmierzeit.

Mitarbeiter der Produktion, der Qualitätskontrolle, des Wareneingangs oder sogar der Entwicklungsabteilung können sich schnell in die Messmikroskope von Vision Engineering einarbeiten und auch komplexe geometrische Merkmale messen.

Obwohl nur manuelle, einzelne Messungen vorgenommen werden, ist die Messunsicherheit erfreulich gering. Der Grund: Die okularlose Optik und Video-Kantenerkennung unterstützen den Bediener optimal.

Die drei Klassen von Messgeräten von Vision Engineering wurden im praktischen Einsatz erprobt und erfüllen unterschiedliche Anforderungen wie:

– Kestrel Elite, Swift und Swift-Duo sind leistungsfähige 2-Achsen-Messinstrumente mit
zahlreichen Vorzügen im Vergleich zu Profilprojektoren.
– Das Falcon Video-Messsystem für Messungen auf 3 Achsen besitzt standardmäßig zahlreiche
erweiterte Funktionen
– Die Hawk-Produktfamilie bietet eine große Reihe von Konfigurationen für Präzisionsmessungen

Alle Messsysteme von Vision Engineering sind modular konstruiert und können daher an kundenspezifische Messanforderungen angepasst werden. Dazu gehören:

  • Verschiedene Messtischgrößen
  • Manuell oder motorisch
  • Makro- oder Mikroobjektive
  • Auswahl an Messsoftware-Optionen und
  • Optik- oder Videomessfunktionen.